Die Kurt Bürki-Stiftung wurde 2022 begründet und hat den alleinigen Zweck, die gemeinnützige Stiftung Usthi nachhaltig finanziell abzusichern. Die Stiftung Usthi wurde von Kurt Bürki und seiner verstorbenen Frau Edeltrud Bürki begründet und setzt sich seit 1976 für einen Zugang zu Gesundheit und Bildung für junge Erwachsene in Not ein. Heute erreicht die Stiftung Usthi über 30’000 Menschen, die in Indien und Nepal unter schwierigen Bedingungen leben. Mit insgesamt 13 Projekten in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Schutz & Selbstbestimmung ermöglicht Usthi ihnen Perspektiven auf ein Leben in Selbstbestimmung und Würde.
Spenderinnen und Spender, die mit einer Nachlassspende über ihre Lebzeiten hinaus etwas Sinnvolles und Nachhaltiges erreichen möchten, bietet die Kurt Bürki-Stiftung eine Möglichkeit, dazu beizutragen, die Arbeit der Stiftung Usthi nachhaltig abzusichern.
Kurt Bürki, Gründer der Stiftung Usthi
Sie wünschen sich, etwas Sinnvolles und Nachhaltiges zu hinterlassen? Auch über Ihre Lebzeiten hinaus haben Sie die Möglichkeit, Gutes zu bewirken. Mit einer Nachlassspende schaffen Sie nachhaltige und langfristige Perspektiven für Menschen in Not. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, die Arbeit der Stiftung Usthi nachhaltig abzusichern, und sicherzustellen, dass die Stiftung Usthi auch in Zukunft in der Lage ist, jungen Menschen in Indien und Nepal Zukunftsperspektiven zu bieten. Mit ihrem Nachlass stellen Sie sicher, dass Ihr Engagement langfristig weitergeführt wird.
Für eine Beratung zu Legaten, Schenkungen oder zur Regelung Ihres Nachlasses steht Ihnen Dr. Thomas Fischer, Stifter der Kurt Bürki-Stiftung honorarfrei zur Verfügung: Per Telefon +41 79 340 45 64 oder per Mail
„Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ich langfristig unterstützen kann.“
Thomas Fischer, Stifter der Kurt bürki-stiftung
Ein Legat ist die Zuwendung einzelner Vermögenswerte durch letztwillige Verfügung, z.B. Bargeld, Wertschriften, Liegenschaften, Beteiligungen usw. an eine steuerbefreite Stiftung.
Eine Schenkung ist die Zuwendung von Vermögenswerten zu Lebzeiten des Schenkers oder der Schenkerin.
Die Empfängerin, also die Kurt Bürki-Stiftung, muss steuerbefreit sein.
Dies ist gemäss Verfügung des kantonalen Steueramtes Zürich vom 7. Dezember 2022 der Fall.
Die Steuerfolgen bei Spender:innen sind die folgenden:
Der Stiftungsrat der Kurt Bürki-Stiftung verantwortet die Betreuung der Spender:innen und die fachkundige Verwaltung der Legate und Schenkungen. Die Begünstigungen kommen der nachhaltigen Absicherung der Stiftung Usthi zugute und der Stiftungsrat der Kurt Bürki-Stiftung handelt dementsprechend. Die Kurt Bürki-Stiftung ist unabhängig und arbeitet eng mit dem Stiftungsrat der Stiftung Usthi zusammen. Der Stiftungsrat der Stiftung Usthi setzt die Zuwendungen sinnvoll für die Zwecke der Stiftung Usthi ein.
PRÄSIDENTIN DES STIFTUNGSRATS
Marion Fischer ist seit August 2023 Stiftungsratspräsidentin der Kurt Bürki-Stiftung. Sie lernte Kurt Bürki und sein Lebenswerk durch ihren Ehegatten und Stifter Thomas Fischer kennen. Gemeinsam mit ihrem Mann reiste sie im Wohnmobil um die Welt. So kam sie hautnah mit sozialer Ungerechtigkeit und Armut in Kontakt, von der vor allem Kinder und Frauen betroffen sind. Sich ein kleines Stück für die gute Sache zu engagieren – das ist ihre Motivation. Marion Fischer studierte Maschinenbau in der ehemaligen DDR. Sie war bei der AXA über 25 Jahre als Business-Analystin und Testmanagerin in der beruflichen Vorsorge tätig. In ihrer Freizeit betreut sie regelmässig ihr Enkelkind. Ausserdem machen ihr Velofahren, Wandern und Arbeiten an Haus und Garten Freude.
MITGLIED DES STIFTUNGSRATS
Dr. Urs Jaisli trat 2023 als Stiftungsrat der Stiftung bei und ist ebenfalls Mitglied des Usthi Stiftungsrats. Urs Jaisli hat 30 Jahre in der Roche Konzernrechtsabteilung, insbesondere in den Bereichen Compliance und Nachhaltigkeit, gearbeitet. Bei diesen Tätigkeiten hatte er auch mit Indien zu tun und lernte die vielfältigen Kulturen und die Faszination des Landes, aber auch die enormen sozialen Herausforderungen in Indien kennen. Die auf nachhaltige Fortschritte ausgerichteten Tätigkeiten der Stiftung Usthi überzeugen ihn und sind der Grund, weshalb sich Urs Jaisli gerne entschlossen hat, die Stiftung mit seinem Wissen und seinen grossen Erfahrungen zu unterstützen. Urs Jaisli ist überzeugt, dass die nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen enorm wichtig ist; er ist deshalb auch Stiftungsrat bei „El Refugio“, eine Stiftung, die ein Kinderhilfswerk in Honduras unterstützt, und stolzer Vater von zwei erwachsenen Söhnen.
MITGLIED DES STIFTUNGSRATS
Bernhard Locher ist seit der Gründung der Kurt Bürki-Stiftung Mitglied des Stiftungsrats. Von der Ausbildung her promovierter Mathematiker, war er in verschiedenen Positionen bei der Winterthur/Axa tätig, zuletzt als Geschäftsleitungsmitglied der Schweizer Einheit. Dann war er einige Jahre als Partner bei der Beratungsfirma Ernst & Young tätig und übernahm 2009 bei der Generali Versicherung als Geschäftsleitungsmitglied die Verantwortung für das Lebensversicherungsgeschäft. Bernhard Locher ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und sechs Enkelkinder und geniesst mit Familie und Freunden seit zwei Jahren die ruhigere Zeit in Pension. Er freut sich, seine Finanz-und Risikomanagement Erfahrungen in die Stiftung einbringen zu können.
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Seit 1996 ist Thomas Fischer Teil der Community der Stiftung Usthi. Er ist weit gereist und hat viel Leid und Ungerechtigkeit in der Welt beobachtet. Um jungen Menschen neue Zukunftsperspektiven zu ermöglichen, entschied sich der engagierte Rotarier 2022 dazu, die Stiftung Usthi mit einem Legat zu unterstützen und dadurch die Gründung der Kurt Bürki-Stiftung zu ermöglichen.
Was ihn zu seinem Engagement und Legat bewegte, erzählt er im Interview persönlich.
Herr Fischer, wie sind Sie zur Stiftung Usthi gekommen?
«Im Jahr 1996 lernte ich Kurt Bürki und seine leider viel zu früh verstorbene Gattin Edeltrud kennen. Im Anschluss an ein Seminar im Auftrag der damaligen Swissair für Piloten, die kurz vor der Pensionierung standen, kontaktierten mich die Bürkis. Sie suchten nach einer optimalen Lösung für die Anlage des Pensionskassenkapitals der Swissair-Vorsorgestiftung. Beim anschliessenden Mittagessen erfuhr ich von Edeltrud und Kurt, dass sie seit 1976 in Indien verschiedene Projekte in den Bereichen Schul- und Berufsbildung sowie medizinische Betreuung aufgebaut hatten.
2002 unternahm ich mit Kurt eine ausgedehnte Indienreise. Beim Besuch der Schulen und Spitäler war ich tief beeindruckt vom Einsatz von Kurt Bürki und den damals rund 200 Usthi-Mitarbeitern. Bei dieser Reise kamen wir zufällig durch den Slum Dakshindari bei Kalkutta. Die meisten der 60.000 Einwohner waren arbeitslos, lebten in tiefer Armut und wohnten in Wellblechhütten. Es fehlten eine funktionierende Wasserversorgung, eine Müllentsorgung, sanitäre Anlagen, Kinderspielplätze und Vieles mehr. Halbnackte Kinder wühlten in den meterhohen Müllbergen nach Brauchbarem, oder etwas, was sie verkauften konnten, z.B. Flaschen, leere Konservendosen, Plastiktüten usw. Kurt und ich waren uns einig, dass wir den katastrophalen Zuständen ein Ende machen mussten. Zurück in der Schweiz, kontaktierte ich meinen Rotarier- und Militärfreund Simon Küchler, Rotary-Governor und Korpskommandant der Schweizer Armee. Ich lud ihn zu einem gemeinsamen Besuch nach Indien ein, damit er sich selber ein Bild von den katastrophalen Zuständen in Dakshindari machen konnte. Das Resultat dieser Reise war, dass Simon Küchler unter seinen Mitrotariern im Distrikt 1980 einige hunderttausend Franken sammeln konnte. Mit diesen Mitteln konnte der Slum Dakshindari nachhaltig saniert werden. Das Projekt wurde von lokalen Usthi-Mitarbeitern und Behördenvertretern der Stadt Kalkutta beaufsichtigt. Es ist nachhaltig, da es von der Stadt nicht nur teilweise finanziert sondern auch an diese übergeben werden konnte. Die Sanierung von Dakshindari hat die Lebensbedingungen von 70’000 Menschen grundlegend und nachhaltig verbessert.»
In den letzten Jahren haben Sie vor allem das Projekt Frauenhäuser der Stiftung Usthi unterstützt, was bewegte Sie dazu?
«In den Frauenhäusern von Usthi werden junge Frauen betreut, die in ihrem bisherigen Leben in der Tempelprostitution gefangen waren und von Männern sexuell ausgenutzt wurden. Für diese Frauen ist ihre Tätigkeit die einzige Möglichkeit, wirtschaftlich zu überleben. Die Usthi-Frauenhäuser bieten ihren Bewohnerinnen Geborgenheit und Sicherheit. Ihnen eine Chance zu einem würdevollen Leben zu geben, war mir ein Anliegen.»
Seit den 70er Jahren führen Sie ein Beratungsunternehmen mit dem Fokus auf Steuer- und Vorsorgeplanung. Sie sind Steuerredaktor des Wirtschaftsmagazins Bilanz und der Schweizerischen Hauseigentümerzeitung. Als promovierter Volks- und Betriebswirt haben Sie mehrere Bücher zu den Themen Vorsorge, persönliche Steuerplanung und Liegenschaftenbesitz verfasst. Was hat Sie dazu bewegt, ein Testament zu verfassen und Usthi/ KBS zu berücksichtigen?
«Ich bin verheiratet und kinderlos. Pflichtteilsgeschützte Erben gibt es ausser meiner Gattin keine. Ich habe mit ihr in einem Erbvertrag vereinbart, dass ich sämtliche Aktien der mir gehörenden Immobiliengesellschaft sukzessive an die Stiftung übertragen werde. Kinder und Frauen haben eine 2 auf dem Rücken. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich langfristig dabei unterstützen kann ihre Gleichstellung in der Gesellschaft zu verbessern.»
Worauf legen Sie bei der Unterstützung von Hilfswerken Wert?
«Bei der Unterstützung von Hilfswerken ist mir wichtig, dass diese nicht zu gross sind. Erfahrungsgemäss sind die Administrationskosten bei grossen Hilfswerken oft sehr hoch. Bei den weltweit tätigen Hilfswerken kassieren die Führungskräfte oft mehrere hunderttausend Franken. Dazu ist die Stiftung Usthi sozusagen ein Kontrastprogramm mit tiefen Kosten, hoher Kontinuität seit knapp 50 Jahren und grossem Engagement und Motivation der Mitarbeiter. Nebenbei hat die Unterstützung von gemeinnützigen Institutionen auch einen steuerlichen Vorteil: Für Erbschaften und Legate fällt keine Erbschaftssteuer an. Somit kommt der volle Anteil den Menschen in den Projekten zugute.»
Damit sich Usthi auf das operative Geschäft in der Entwicklungszusammenarbeit fokussieren kann, wurde ein neues Gefäss geschaffen, welches rechtliche und administrative Aspekte übernimmt: Im August 2022 formte sich die Kurt Bürki-Stiftung. Diese hat den ausschliesslichen Zweck, die Stiftung Usthi in der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen. Der Name der gemeinnützigen Stiftung zu Ehren des Usthi Gründers Kurt Bürki, verdeutlicht die enge Verbindung zu Usthi. Für Spenderinnen und Spender, die mit ihrem Nachlass über ihre Lebzeiten hinaus Gutes bewirken oder durch ein Legat etwas Sinnvolles und Nachhaltiges erreichen möchten, bietet die Kurt Bürki-Stiftung eine Möglichkeit, den Zugang zu Bildung und Gesundheit in Indien und Nepal auch in Zukunft zu gewährleisten.
Für eine Beratung zu Legaten, Schenkungen oder zur Regelung Ihres Nachlasses steht Ihnen Dr. Thomas Fischer honorarfrei zur Verfügung: Per Telefon +41 79 340 45 64 oder per Mail
Kurt Bürki-Stiftung
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